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Seehofer bastelt an »Südschiene«

Berlin. Vor der Klausurtagung des CDU-Vorstands am heutigen Donnerstag haben der bayrische Regierungschef Horst Seehofer (CSU) und der designierte baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) eine stärkere Profilierung der Union gefordert. Beide kündigten dazu eine stärkere Zusammenarbeit in der »Südschiene« an. Seehofer versicherte, dies richte sich »nicht gegen Berlin«. Hinter verschlossenen Türen im Konrad-Adenauer-Haus will der Vorstand die noch ausstehende Analyse der Bundestagswahl vornehmen. Mit zusammen 33,8 Prozent waren CDU und CSU im September auf das schlechteste Wahlergebnis seit 1949 abgestürzt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2010, Seite 5, Inland

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