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Harte Maßnahmen gegen Spekulation

Caracas. Die venezolanische Regierung hat seit Wochenbeginn mehr als 70 Geschäftsleute bestraft, die nach der Währungsabwertung vom Montag die Preise für ihre Waren erhöht hatten. Die Läden für Elektrogeräte, Fahrzeugersatzteile und Lebensmittel wurden auf Anordnung der Verbraucherschutzbehörde Indepabis für 24 Stunden geschlossen. Insgesamt wurden einem Bericht der Bolivarischen Nachrichtenagentur ABN zufolge 96 Geschäfte von Beamten der Behörde und der Nationalgarde kontrolliert. Venezuelas Regierung hatte am Wochenende den offiziellen Wechselkurs des Bolívar zum US-Dollar von bislang 2,15 auf nun je nach Wirtschaftsbereich 2,60 oder 4,30 Bolívares geändert. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2010, Seite 7, Ausland

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