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Erneut Siedlungsbau in Ostjerusalem
Jerusalem. Im palästinensischen Osten der Stadt haben die
Jerusalemer Behörden ein israelisches Siedlungsprojekt
genehmigt. Die Baubehörde habe dem Bau von vier
Wohnhäusern in der Nähe der jüdischen Talmudschule
Beit Orot in Ostjerusalem zugestimmt, sagte ein
Behördensprecher am Dienstag. Bei dem Projekt handele es sich
um ein Vorhaben der Familie von Irving Moskowitz, einem
US-Geschäftsmann, der sich die Förderung der
jüdischen Besiedlung Ostjerusalems »zur Aufgabe
gemacht« habe.
Ein Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde sprach von einer »Kampfansage an die internationale Gemeinschaft«. Das Bauprojekt laufe den Versuchen zuwider, den Nahost-Friedensprozeß wieder in Gang zu bringen, sagte er. Ostjerusalem war 1967 von Israel besetzt und später annektiert worden. (AFP/jW)
Ein Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde sprach von einer »Kampfansage an die internationale Gemeinschaft«. Das Bauprojekt laufe den Versuchen zuwider, den Nahost-Friedensprozeß wieder in Gang zu bringen, sagte er. Ostjerusalem war 1967 von Israel besetzt und später annektiert worden. (AFP/jW)
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