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Westerwelle sieht Drohung als Erfolg
Köln. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sieht seine
als Boykottdrohung gewerteten Aussagen zur Afghanistan-Konferenz
als Erfolg. Die Einladung zur Londoner Tagung habe inzwischen einen
breiten politischen Ansatz, sagte Westerwelle am Dienstag im
Deutschlandfunk. Dies sei auch auf sein Drängen
zurückzuführen. Auf der Konferenz müßten
fünf zentrale Punkte besprochen werden. Dazu zählten die
Sicherheit, die Verbesserung der Regierungsführung mitsamt der
Korruptionsbekämpfung, die Wiedereingliederung von
Mitläufern der Taliban, der Wiederaufbau des Landes und die
regionale Zusammenarbeit.
Westerwelle hatte im Dezember angekündigt, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen, sofern es dort nur um die Abstellung weiterer Soldaten gehe. (ddp/jW)
Westerwelle hatte im Dezember angekündigt, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen, sofern es dort nur um die Abstellung weiterer Soldaten gehe. (ddp/jW)
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