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UN-Hilfsprogramm verläßt Somalia

Rom. Das Welternährungsprogramm (WFP) hat seine Hilfen für den Süden Somalias ausgesetzt. Die Angriffe auf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in der Region hätten zugenommen, begründete ein WFP-Sprecher am Dienstag in Rom die Entscheidung. Außerdem hätten »bewaffnete Gruppen nicht hinnehmbare Forderungen« an die Organisation gestellt. Fast die Hälfte der etwa zehn Millionen Somalier ist Schätzungen zufolge auf Hilfe angewiesen. Im Rest des Landes arbeite das WFP aber wie gewohnt weiter.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2010, Seite 6, Ausland

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