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Knastbesetzer beklagen Ausgrenzung
Erfurt. Die Besetzer des ehemaligen Erfurter
MfS-Untersuchungsgefängnisses fordern die Trägerschaft
für die in dem Gebäude geplante »Gedenkstätte
zur SED-Diktatur«. Man wolle Mitverantwortung und
mitgestalten, sagte der Vorsitzende des Vereins »Freiheit
e.V.«, Joachim Heise, am Montag. Sein Verein werde aber
bislang ausgegrenzt, klagte er. Desweiteren will die Truppe, deren
Mitglieder früher selbst in dem Gefängnis saßen,
über den Leiter der Gedenkstätte entscheiden. »Wir
haben da schon Kandidaten im Blick«, sagte Heise. Die
Besetzung habe in der Nacht zum 1. Januar begonnen. Derzeit seien
immer drei Besetzer gleichzeitig in dem Gebäude, einer befinde
sich im Hungerstreik. (ddp/jW)
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