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Streit um Parteispitze: Ramelow rudert zurück

Erfurt. Der thüringische Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow hat sich für den Verbleib Oskar Lafontaines an der Spitze der Bundespartei ausgesprochen. »Ich hoffe, daß seine Genesung so ist, daß er sich massiv in die deutsche Politik einbringt«, sagte Ramelow dem Hörfunksender MDR Info am Dienstag. Kurz vor der Krebsoperation des Parteichefs hatte Ramelow noch erklärt, es müsse auch ohne Lafontaine gehen, dieser sei bereits 66 Jahre alt. Lafontaine will am 11. Januar bei einer Klausursitzung seiner Partei in Berlin mitteilen, ob er nach seiner Behandlung erneut für den Parteivorsitz kandidieren will. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.12.2009, Seite 2, Inland

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