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Sondersitzung zu MfS-Mitarbeit

Potsdam. Der Brandenburger Landtag wird sich in einer Sondersitzung voraussichtlich am Freitag mit den Stasi-Verstrickungen von Abgeordneten der Linkspartei befassen. Dort werde er eine Erklärung zur Zukunft des rot-roten Regierungsbündnisses abgeben, kündigte Ministerpräsident Matthias Platzeck am Dienstag an. Die ständigen neuen Enthüllungen über die MfS-Vergangenheit von Abgeordneten des Koalitionspartners nannte Platzeck »ausgesprochen schmerzlich«. Den kulturpolitischen Sprecher der Linksfraktion, Gerd-Rüdiger Hoffmann, forderte er zur Rückgabe seines Mandats auf.

In den vergangenen Tagen war von drei Mitgliedern der Linksfraktion bekannt geworden, daß sie in der DDR mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammenarbeiteten. Darunter war auch die Landtagsvizepräsidentin Gerlinde Stobrawa, die am Montag von ihrem Amt zurücktrat.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2009, Seite 4, Inland

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