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Sondersitzung zu MfS-Mitarbeit
Potsdam. Der Brandenburger Landtag wird sich in einer Sondersitzung
voraussichtlich am Freitag mit den Stasi-Verstrickungen von
Abgeordneten der Linkspartei befassen. Dort werde er eine
Erklärung zur Zukunft des rot-roten Regierungsbündnisses
abgeben, kündigte Ministerpräsident Matthias Platzeck am
Dienstag an. Die ständigen neuen Enthüllungen über
die MfS-Vergangenheit von Abgeordneten des Koalitionspartners
nannte Platzeck »ausgesprochen schmerzlich«. Den
kulturpolitischen Sprecher der Linksfraktion, Gerd-Rüdiger
Hoffmann, forderte er zur Rückgabe seines Mandats auf.
In den vergangenen Tagen war von drei Mitgliedern der Linksfraktion bekannt geworden, daß sie in der DDR mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammenarbeiteten. Darunter war auch die Landtagsvizepräsidentin Gerlinde Stobrawa, die am Montag von ihrem Amt zurücktrat.(AP/jW)
In den vergangenen Tagen war von drei Mitgliedern der Linksfraktion bekannt geworden, daß sie in der DDR mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammenarbeiteten. Darunter war auch die Landtagsvizepräsidentin Gerlinde Stobrawa, die am Montag von ihrem Amt zurücktrat.(AP/jW)
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