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02.12.2009
- → Ausland
Venezuela weist Golddiebe aus
Caracas. Die venezolanische Nationalgarde hat am Montag rund 600
Bergarbeiter nach Kolumbien ausgewiesen, die in einer illegalen
Goldmine beschäftigt gewesen waren. Zuvor hatten die Beamten
das nichtgenehmigte Bergwerk in Yapacá geschlossen. Dem
lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur zufolge hatten die aus
Kolumbien, Brasilien und Ecuador stammenden Arbeiter das Edelmetall
aus dem Südwesten Venezuelas über die kolumbianische
Grenze in das Nachbarland geschafft. Die kolumbianische Regierung
sieht in der Ausweisung der Bergarbeiter einen Verstoß gegen
die Menschenrechte. Der Sicherheitsminister Gabriel Silva sagte am
Montag (Ortszeit) im Grenzort Puerto Inírida, sein Land
werde vor internationalen Einrichtungen Protest gegen die
»zwangsweise Vertreibung« einlegen. (AFP/jW)
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