Japan wirft die Geldpresse an
Tokio. Die japanische Zentralbank pumpt umgerechnet rund 77
Milliarden Euro in den Geldkreislauf. Mit dieser Finanzspritze
wolle die Bank die Märkte beruhigen und der von der Deflation
und dem starken Yen bedrohten Wirtschaft helfen, erklärte sie
am Dienstag in Tokio. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen. Bei
der Transaktion werden den Geschäftsbanken des Landes zur
besseren Mittelausstattung Wertpapiere abgekauft. Den Leitzins
ließ die Zentralbank unverändert bei einem Prozent. Die
japanische Währung notiert zur Zeit auf dem höchsten
Stand seit 14 Jahren gegenüber dem US-Dollar. Das erschwert
die Exporte, betroffen sind vor allem Auto- und
Elektronikkonzerne.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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