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Japan wirft die ­Geldpresse an

Tokio. Die japanische Zentralbank pumpt umgerechnet rund 77 Milliarden Euro in den Geldkreislauf. Mit dieser Finanzspritze wolle die Bank die Märkte beruhigen und der von der Deflation und dem starken Yen bedrohten Wirtschaft helfen, erklärte sie am Dienstag in Tokio. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen. Bei der Transaktion werden den Geschäftsbanken des Landes zur besseren Mittelausstattung Wertpapiere abgekauft. Den Leitzins ließ die Zentralbank unverändert bei einem Prozent. Die japanische Währung notiert zur Zeit auf dem höchsten Stand seit 14 Jahren gegenüber dem US-Dollar. Das erschwert die Exporte, betroffen sind vor allem Auto- und Elektronikkonzerne.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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