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Linke-Brandenburg: MfS-Vorwurf haltlos

Potsdam. Die Brandenburger Linkspartei hat Berichte über einen weiteren Stasi-Fall in der Partei zurückgewiesen. Landeschef Thomas Nord sagte, die Linke-Abgeordnete und Landtagsvizepräsidentin Gerlinde Stobrawa sei bereits 1990 von der damaligen Ehrenkommission überprüft worden. Seitdem sei bekannt, daß Stobrawa eine Erklärung als Inoffizielle Mitarbeiterin (IM) unterzeichnet hatte. Bild hatte am Donnerstag vorab berichtet, daß es in der Brandenburger »rot-roten« Koali­tion mit Stobrawa einen neuen Stasi-Fall gebe. Nord sagte, Stobrawa sei nach Erkenntnissen der Ehrenkommission, der seinerzeit SPD, CDU, PDS, Grüne und FDP angehörten, nie als IM aktiv geworden. Deshalb wurde ihr ausdrücklich nicht die Niederlegung des Mandats empfohlen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2009, Seite 2, Inland

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