Zum Inhalt der Seite
24.11.2009

Kriegerisch und autoritär

Hintergrund. Der Hindunationalismus sichert den korrupten Eliten Indiens ihre Machtstellung. Proteste wegen sozialer Mißstände werden in Proteste gegen andere Religionen kanalisiert

Von Gerhard Klas
Als am 16. Mai 2009 die Wahlergebnisse zu den Parlamentswahlen in Indien bekanntgegeben wurden, war die Enttäuschung bei den Anhängern der Indischen Volkspartei (Bharatiya Janata Party, BJP) groß. Sie, die stärkste Oppositionspartei und der politische Arm der Hindunationalisten, hatte unerwartet hoch verloren – ein Drittel ihrer Stimmen. Dabei hatten sich die meisten Kandidaten im Wahlkampf darum bemüht, offene Haßreden gegen religiöse Minderheiten zu vermeide...

Artikel-Länge: 18888 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90