23.11.2009
Konzentrierte Macht
Eine Handvoll transnationaler Konzerne kontrolliert weltweit Landwirtschaft und Nahrungsgütererzeugung
Von Benjamin Beutler
Nach dem UN-Welternährungsgipfel in Rom, der letzte Woche mit
einer wirkungslosen Absichtserklärung zur Reduzierung des
weltweiten Hungers zu Ende ging, lohnt ein näherer Blick auf
die Profiteure globaler Nahrungsmittelungerechtigkeit. Wo
früher Lebensmittel angebaut wurde, wachsen für die Tanks
unserer Bio-Autos heute Eukalyptus, Ölpalmen und Zuckerrohr.
Produktivitätssteigerung durch Traktoren und Erntemaschinen
und die »Grüne Revolution« kommen
Entwicklungsländer...
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