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Gesellschaft für Öcalan

Ankara. Abdullah Öcalan, der Führer der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, ist nicht mehr der einzige Gefangene auf der Gefängnisinsel Imrali. Die türkische Regierung ließ in der Nacht zum Dienstag nach Informationen der Nachrichtenagentur Dogan fünf weitere Personen in einen Zellenneubau auf der Insel im Marmarameer vor Istanbul verlegen. Dabei soll es sich um fünf wegen PKK-Mitgliedschaft verurteilte Männer halten.

Die Verlegung weiterer Gefangener nach Imrali ist Teil der Strategie der türkischen Regierung, durch kleine Reformen den kurdischen Aufstand einzudämmen. So lehnt Ankara die von der im Parlament vertretenen kurdischen Partei für eine Demokratische Gesellschaft DTP geforderten Friedensverhandlungen mit Öcalan strikt ab.
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2009, Seite 7, Ausland

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