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Irakisches Wahlgesetz droht zu kippen
Suleimanija. Etwa eine Woche nach seiner Verabschiedung droht das
irakische Wahlgesetz am Einspruch der dreiköpfigen
Staatsspitze zu scheitern. Präsident Dschalal Talabani sieht
die Minderheiten im neuen Parlament nicht ausreichend vertreten und
forderte am Montag, deren Sitzanteil zu erhöhen. Statt
fünf Prozent solle ihr Anteil 15 Prozent betragen, sagte
Talabani vor Medien. Der sunnitische Vize-Präsident Tarek
Al-Haschemi drohte mit einem Veto gegen das Gesetz, falls die
Minderheiten im neuen Parlament nicht mehr Sitze erhielten.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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