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Kritik an Seehofers Atomplänen
Berlin/München. SPD und Grüne haben deutliche Kritik am
Vorstoß von CSU-Chef Horst Seehofer geübt, der sich
für Korrekturen am geplanten Atomausstieg ausgesprochen hatte.
Wer angesichts der ungelösten Endlagerfrage den Wiedereinstieg
in die Atomkraft propagiere, der handele »schlicht
verantwortungslos«, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
(SPD) der Nachrichtenagentur ddp. Seehofer hatte zuvor
erklärt, die Nutzung der Kernenergie in Deutschland sei
»als Brückentechnologie weiterhin
unverzichtbar«.
Gabriel betonte, Atomkraft sorge »nicht für niedrige Strompreise, sondern für hohe Gewinne bei den vier Energiekonzernen« auf Kosten der Allgemeinheit. Auch der Spitzenkandidat der Grünen zur Bundestagswahl, Jürgen Trittin, kritisierte Seehofers Forderungen scharf.
(ddp/jW)
Gabriel betonte, Atomkraft sorge »nicht für niedrige Strompreise, sondern für hohe Gewinne bei den vier Energiekonzernen« auf Kosten der Allgemeinheit. Auch der Spitzenkandidat der Grünen zur Bundestagswahl, Jürgen Trittin, kritisierte Seehofers Forderungen scharf.
(ddp/jW)
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