06.05.2009
Bürgen für den Jobabbau
Heidelberger Druck will Tausende Beschäftigte entlassen und beantragt offenbar dennoch staatliche Unterstützung. Verlust vor allem wegen Kosten der Arbeitsplatzvernichtung
Von Herbert Wulff
Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat für das abgelaufene
Geschäftsjahr eine deutlich negative Bilanz vorgelegt. Den vom
Vorstand am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Zahlen
zufolge fuhr der Maschinenbaukonzern zwischen April 2008 und
März 2009 einen Verlust von 228 Millionen Euro ein. Ohne
sogenannte Restrukturierungskosten fällt das Minus mit 49
Millionen Euro allerdings deutlich niedriger aus. Inklusive
Leiharbeiter hat das Unternehmen in dieser Zeit bereits...
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