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Petition gegen ­Bagatellkündigungen

Berlin. Das Komitee »Solidarität mit Emmely« hat beim Bundestag eine Petition zur Einführung einer »Bagatellgrenze« bei Kündigungen eingereicht. Mitarbeiter sollen wegen eines durch sie herbeigeführten Schadens nicht mehr entlassen werden können, wenn dieser geringfügig ist. Durch eine entsprechende Gesetzesänderung sollen künftig Fälle wie der der Kaiser’s-Kassiererin »Emmely« verhindert werden, deren Kündigung wegen des Verdachts auf Unterschlagung von Pfandbons im Wert von 1,30 Euro bundesweit für Empörung sorgte. (jW)

www.1euro30.de

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2009, Seite 5, Inland

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