27.04.2009
Geiz im Namen Gottes
In Wiesbaden betreiben Kirche und Stadtverwaltung Lohndumping. Arbeitsloseninitiativen und Gewerkschaften kritisieren Vernichtung regulärer Arbeitsplätze
Von Richard Färber
Die Auseinandersetzung um den Mißbrauch sogenannter
»Ein-Euro-Jobs« in der hessischen Landeshauptstadt
Wiesbaden geht weiter. Im Brennpunkt der Kritik steht dabei
wiederum die Wiesbadener Bauhaus GmbH. Die von Kirchen und
Stadtverwaltung getragenene Einrichtung beschäftigt
Hartz-IV-Empfänger in sogenannten Arbeitsgelegenheiten.
»Die Angebote richten sich in erster Linie an
Personengruppen, deren Arbeitsmarktintegration aufgrund erheblicher
sozialer Benachteiligungen...
Artikel-Länge: 3570 Zeichen


