25.04.2009
Radioaktiver Bundeswehrschrott in der Asse
Betreiber des Atommüllagers bestätigt Anlieferungen aus den 1970er Jahren
Von Reimar Paul
Neue Dokumente lassen keinen Zweifel: auch die Bundeswehr hat das
Atommüllager Asse zur Verklappung radioaktiver Abfälle
genutzt. Aus Kopien von Frachtpapieren, die junge Welt vorliegen,
geht hervor, daß die Wehrwissenschaftliche Dienststelle der
Bundeswehr für ABC-Schutz zwischen 1975 und 1978 mindestens
236 Fässer mit strahlendem Müll in die Asse geliefert
hat. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Betreiber der
Anlage, bestätigte die Angaben am Freitag auf Anfr...
Artikel-Länge: 3053 Zeichen


