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Doch Verletzte bei Topf & Söhne

Erfurt. Bei der Räumung des Geländes der Firma Topf & Söhne in Erfurt sollen entgegen den Polizeiangaben doch Teilnehmer der Sitzblockade verletzt worden sein. Nach Auskunft der Besetzer sei einer Frau das Nasenbein gebrochen worden, zwei Personen habe die Polizei am Hals verletzt, sie hätten nach der Räumung den Arzt aufsuchen müssen. Andere hätten Schürfwunden und blaue Flecken davon getragen.

Die Polizei hatte nach der Aktion am 16. April angegeben, es habe keine Verletzten gegeben. In einer Erklärung, die jW vorliegt, beschreiben die Besetzer den Polizeieinsatz als hart. Zum Teil sechs Stunden lang hätten die Aktivisten in einem Gefängnisbus sitzen müssen. Die Beamten hätten ihnen während der gesamten Zeit Wasser und den Gang zur Toilette verweigert.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2009, Seite 5, Inland

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