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Ministerin soll Genmais verbieten
Berlin. Umweltverbände haben am Donnerstag eine Studie
vorgestellt, die belegt, daß ein Verbot des Genmaises MON810
aufgrund neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse geboten und
rechtlich machbar ist. Das Online-Netzwerk Campact, der Bund
Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Bund
für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderten auf
einer Pressekonferenz in Berlin von Bundeslandwirtschaftsministerin
Ilse Aigner, den Genmais noch vor der Aussaat Mitte April zu
verbieten.
»Ilse Aigner darf ein Verbot des Genmais MON810 nicht von dem völlig unzuverlässigen Beobachtungsplan des Herstellers Monsanto abhängig machen«, argumentierte Stefanie Hundsdorfer von Campact. Die Ministerin prüfe seit Monaten ein Verbot, jetzt seien Taten gefragt. Die Risiken des Genmaises für Umwelt und Gesundheit seien belegt. »Im Sinne des Vorsorgeprinzips muß die Ministerin den Anbau des MON810 sofort untersagen – so wie es Frankreich, Österreich, Ungarn, Griechenland und Polen bereits getan haben«, so Hundsdorfer.(jW)
»Ilse Aigner darf ein Verbot des Genmais MON810 nicht von dem völlig unzuverlässigen Beobachtungsplan des Herstellers Monsanto abhängig machen«, argumentierte Stefanie Hundsdorfer von Campact. Die Ministerin prüfe seit Monaten ein Verbot, jetzt seien Taten gefragt. Die Risiken des Genmaises für Umwelt und Gesundheit seien belegt. »Im Sinne des Vorsorgeprinzips muß die Ministerin den Anbau des MON810 sofort untersagen – so wie es Frankreich, Österreich, Ungarn, Griechenland und Polen bereits getan haben«, so Hundsdorfer.(jW)
* Siehe auch Interview mit Hubert Weiger
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