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HIV-Forscherinnen für mehr Teilhabe

Frankfurt/Main. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen, die in der HIV/AIDS-Forschung aktiv sind, haben mehr Einfluß in der Fachdebatte gefordert. Anders als im Nachbarland Frankreich seien Frauen nur selten in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vertreten, heißt es in einer Erklärung der Arbeitsgruppe Aerztinnen und AIDS (3A) vom Dienstag. Einer von 3A in Auftrag gegebenen Studie zufolge lag der Frauenanteil auf wissenschaftlichen Tagungen zu AIDS im vergangenen Jahr bei lediglich 20 Prozent. Die geringe Frauenbeteiligung werde »dem Stellenwert von Ärztinnen in Klinik und Forschung nicht gerecht. Wir fordern eine stärkere Beteiligung«, sagte 3A-Sprecherin Annette Haberl in Frankfurt/Main.(jW)

www.3A-net.de
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2009, Seite 15, Feminismus

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