HIV-Forscherinnen für mehr Teilhabe
Frankfurt/Main. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen,
die in der HIV/AIDS-Forschung aktiv sind, haben mehr Einfluß
in der Fachdebatte gefordert. Anders als im Nachbarland Frankreich
seien Frauen nur selten in der wissenschaftlichen
Öffentlichkeit vertreten, heißt es in einer
Erklärung der Arbeitsgruppe Aerztinnen und AIDS (3A) vom
Dienstag. Einer von 3A in Auftrag gegebenen Studie zufolge lag der
Frauenanteil auf wissenschaftlichen Tagungen zu AIDS im vergangenen
Jahr bei lediglich 20 Prozent. Die geringe Frauenbeteiligung werde
»dem Stellenwert von Ärztinnen in Klinik und Forschung
nicht gerecht. Wir fordern eine stärkere Beteiligung«,
sagte 3A-Sprecherin Annette Haberl in Frankfurt/Main.(jW)
www.3A-net.de
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