21.03.2009
Sozialer Sprengstoff
Zentralasiens Arbeitsmigranten sind von der Wirtschaftskrise besonders hart betroffen. Kasachstan und Rußland schotten Arbeitsmärkte immer stärker ab
Von Tomasz Konicz
Auf Zentralasien dürften unruhige Zeiten zukommen. Die
verarmten Republiken der Region sehen sich einer Finanzkatastrophe
gegenüber. Wichtigster Grund ist, daß im Zuge der
Weltwirtschaftskrise Hunderttausende Arbeitsmigranten, die zuvor in
Rußland oder Kasachstan Beschäftigung fanden, derzeit
ihre Jobs verlieren. Betroffen von dieser Entwicklung sind vor
allem Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan. Zum einen gehen die
Geldüberweisungen der Arbeitsmigranten rapide ...
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