12.03.2009
Industrie ließ umdeklarieren
Staatliches Kernforschungszentrum war jahrelang Umladestation für Abfälle der Atomwirtschaft
Von Max Eckart
Fast drei Viertel des radioaktiven Materials im Atommüllager
Asse stammen nach Aussage von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
(SPD) ursprünglich aus kommerziellen Atomkraftwerken. Der
größte Teil sei im Kernforschungszentrum (heute:
Forschungszentrum) Karlsruhe (KFK) wiederaufbereitet worden, sagte
Gabriel am Mittwoch in Berlin. Aus welchen AKW die Abfälle im
Einzelnen stammten, sei heute nicht mehr nachzuvollziehen.
Gabriel bestätigte damit Aussagen von Greenpeac...
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