23.01.2009
Guantánamo und kein Ende
Das US-Speziallager soll geschlossen werden. Doch das Leid der Gefangenen geht vorerst weiter
Von Emanuel Bergmann, Washington, und Lucile Malandain (AFP), Guantánamo Bay
Am Mittwoch stand eine kleine Gruppe Demonstranten vor dem Weißen Haus in Washington. Sie trugen orangefarbene Häftlingskleider und schwarze Kapuzen über ihren Gesichtern: Es war die erste Demonstration zur Schließung des US-Gefängnisses in Guantánamo seit der Amtsübernahme von Barack Obama. Die Demonstranten forderten die Schließung des Lagers binnen hundert Tagen. Die Gruppe »100DaysCampaign« will mit ihren Aktionen anhaltenden Druck auf das Weiße Haus ausüben, um...
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