09.01.2009
Speicher in der Asse sind randvoll
Nach Betreiberwechsel hat Bundesamt für Strahlenschutz Atommüllfässer und radioaktive Laugen am Hals. Sie will »Zutrittswässer« nach Celle transportieren
Von Reimar Paul
Wenige Tage nach Übernahme der Verantwortung im Atommüllagers Asse steht dem neuen Betreiber das Wasser buchstäblich schon bis zum Hals. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will die derzeit im Bergwerk gelagerte, angeblich nur leicht radioaktiv belastete Lauge so schnell wie möglich abtransportieren. Die Speicherbecken in der Asse seien »randvoll«, sagte BfS-Präsident Wolfram König. Auf dem Betriebsgelände sei »kaum noch Platz«. Die sogenannten Zutrittswässer dri...
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