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12.11.2008

»Der Kämmerer hat das Geld der Stadt verzockt«

Frankfurt/Main legte 52 Millionen Euro in spekulativen Fonds an. Verlust wird auf 16 Millionen geschätzt. Ein Gespräch mit Lothar Reininger

Interview: Gitta Düperthal
Lothar Reininger ist Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im ­Frankfurter ­Stadtparlament Seit acht Jahren zockt der Magistrat der Stadt Frankfurt/Main nach Ihren Erkenntnissen mit 52 Millionen Euro an der Börse, ohne daß die Öffentlichkeit darüber informiert wurde. Die gewählten Ratsvertreter aber auch nicht – wieso nicht? Das frage ich mich als Linker auch. Im Jahr 2000 hat der damalige Kämmerer der Stadt Frankfurt, Albrecht Glaser (CDU), für 52 Millionen...

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