Zum Inhalt der Seite

Vom DDR-Hotel zur DDR-Kunst

In Berlin gibt es ein neues Museum für DDR-Kunst. Es befindet sich in der Spandauer Straße 2, in der Nähe des Areals, auf dem momentan die letzten Reste des Palasts der Republik abgerissen werden. Auf 2 200 Quadratmeter Fläche sind 140 Gemälde und Skulpturen bekannter Künstler wie Wolfgang Mattheuer, Walter Womacka und Willi Sitte zu sehen. Es handelt sich um Kunstwerke, die zwischen 1949 und 1989 von den Parteien und Massenorganisationen der DDR angekauft oder in Auftrag gegeben wurden. Seit 1994 lagern im Kunstarchiv Beeskow rund 20000 Werke, von denen eine Auswahl nun in Berlin zu sehen ist. Initiiert und finanziert wurde die Ausstellung vom »Ostel«, einem in DDR-Retrodesign gehaltenen Hotel nahe dem Ostbahnhof. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2008, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!