15.08.2008
Die Wahrheit gibt’s häppchenweise
»Asse«-Betreiber räumen frühzeitigen Laugeneinbruch in späteres Atommüllager ein
In die Kammern des Salzbergwerks »Asse II« bei Wolfenbüttel ist offenbar schon vor Beginn der Einlagerung von Atommüll im Jahr 1967 salzhaltige Lauge geflossen. Befragungen früherer Mitarbeiter hätten ergeben, »daß auf der 750-Meter-Sohle bereits vor der Zeit der Einlagerung Laugen vorhanden waren«, teilte der Asse-Betreiber, das Helmholtz-Zentrum München, am Donnerstag mit. Bislang hatten Betreiber und Behörden erklärt, daß erst seit 1988 Lauge in das Atommüllager ...
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