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Ureinwohner in Mexiko erschossen

Oaxaca. Im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca haben Soldaten zwei indianische Ureinwohner erschossen. Ein Führer der Volksgruppe der Zapoteco sagte am Mittwoch (Ortszeit) im örtlichen Hörfunksender ORO, eine Gruppe von Militärs sei in die Ortschaft Santiago Lacivia gekommen und habe Schüsse in die Luft abgegeben. Viele Dorfbewohner seien weggelaufen, um sich in Sicherheit zu bringen. Daraufhin hätten die Soldaten direkt in die Menge geschossen und anschließend die Flucht ergriffen, fügte Evaristo Belleza hinzu. Die Staatsanwaltschaft leitete eigenen Angaben zufolge Ermittlungen ein. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2008, Seite 7, Ausland

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