Zum Inhalt der Seite
03.07.2008

Die Arthrose des Skythen

Typisches Nomadengebiß bei unzureichender Mundhygiene, etwa 2300 Jahre alt: Zum Stand der Untersuchungen einer mongolischen Eismumie

Von Reimar Paul
Der Skythenkrieger litt an chronischer Vereiterung von Kiefern- und Stirnhöhlen. Er hatte Arthrose und am linken Unterarm eine nicht vollständig verheilte Fraktur. Andere Knochen waren von einer tumorähnlichen Krankheit befallen, »und das war eventuell auch die Todesursache«, sagt Michael Schultz. Der Professor für Paläopathologie leitete ein Wissenschaftlerteam, das die Überreste des 2006 in einer Grabkammer im mongolischen Altaigebirge entdeckten Reiters untersuch...

Artikel-Länge: 3388 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90