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Erneut Kontroverse über Atomausstieg

Berlin. Die Probleme mit radioaktiv verseuchter Lauge im Atommüll-Versuchsendlager Asse II beeinflussen auch die Diskussion über die Nutzung der Atomenergie. Redner von SPD, Grünen und Die Linke verwiesen am Donnerstag im Bundestag auf die Vorfälle in der Asse als Beleg für die Risiken der Atomtechnik und für die Richtigkeit des Atomausstiegs. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla und weitere Unionspolitiker erneuerten dagegen ihre Forderung nach längeren Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke. Für Fehler und Versäumnisse in der Asse machten sich die Parteien gegenseitig verantwortlich.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2008, Seite 5, Inland

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