17.05.2008
Besetzt oder befreit?
Die Minderheitenpolitik der Volksrepublik China in Tibet
Von Nora Bartels
Lange schon ist Tibet ein Liebling der Mainstreammedien, und das nicht zufällig: Es steht für ein sagenumwobenes, heiliges Land mit einer für den Zeitgeist des sich seiner selbst überdrüssig gewordenen Abendlandes attraktiven Religion, für die Greueltaten des Lieblingsfeinds China und schließlich für den Dalai Lama, der die Herzensgüte selbst zu sein scheint, immer lächelnd und guter Dinge. Doch seit dem 14. März, als die Berichte von den Aufständen in Lhasa uns err...
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