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14.05.2008

Mehrheit gegen Tadic?

Die Ergebnisse der Parlamentswahlen in Serbien eröffnen dem Land erstmals seit dem Sturz Milosevics im Jahr 2000 die Möglichkeit eines echten Wandels

Von Cathrin Schütz, Belgrad
Zwei Tage nach den vorgezogenen Parlamentswahlen in Serbien, dem ersten Urnengang seit der illegalen Sezession des Kosovo am 17. Februar, scheint ein echter Wandel im Land möglich. Erstmals seitdem die prowestliche sogenannte »demokratische Opposition« mit viel Hilfe und Geld des Westens die sozialistische Regierung Slobodan Milosevics im Herbst 2000 stürzte und sich dem Diktat der USA und der EU unterwarf, könnte es Veränderungen geben. Für die im Westen als »ultra...

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