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Superheld

John Wheeler, Miterfinder der Atombombe, ist am Samstag im Alter von 96 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben. George W. Bush würdigte in einer Erklärung »einen der größten Physiker der USA«, der mit Kollegen wie Albert Einstein und Niels Bohr »Geschichte gemacht« habe. Wheeler arbeitete im »Manhattan Project« am Bau der ersten Atombombe mit, prägte später den Ausdruck »Schwarzes Loch« für das astrophysikalische Phänomen explodierter massenreicher Sterne, deren Masse unendlich dicht zusammengepreßt ist. Er lehrte in Princeton und Texas. Max Tegmark vom Massachussetts Institute of Technology bezeichnete Wheeler gegenüber der New York Times als »letzten Titanen« und »Physik-Superhelden«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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