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Ortega greift ExxonMobil an

Managua. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat dem US-Konzern ExxonMobil vorgeworfen, im Ölstreit mit Caracas einen »Wirtschaftskrieg« gegen Venezuela und verbündete südamerikanische Staaten zu führen. Ortega nannte ExxonMobil am Samstag in Managua ein »Instrument imperialistischer Yankee-Politik«, das sich die Zerstörung der staatlichen venezolanischen Ölgesellschaft PVDSA zum Ziel gesetzt habe. ExxonMobil hatte wegen der Verstaatlichung der Ölindustrie in Venezuela PDVSA-Guthaben in einer Gesamthöhe von 12,3 Milliarden Dollar einfrieren lassen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2008, Seite 6, Ausland

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