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Ver.di beharrt auf Tarifforderungen

Potsdam. Vor dem heutigen Beginn der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst in Potsdam bekräftigten die Kontrahenten am Mittwoch ihre Positionen. Die Zeichen stünden »deutlich auf Sturm«, erklärte der bayerische ver.di-Vorsitzende Josef Falbisoner in München: »Ein Streik scheint mehr als wahrscheinlich.« Ver.di und der Deutscher Beamtenbund fordern acht Prozent Gehaltserhöhung, mindestens aber 200 Euro monatlich. Das Tarifergebnis soll für Beamte übernommen werden. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) wies die Forderung unter Hinweis auf die hohe Verschuldung der Kommunen als »nicht erfüllbar« zurück und verlangt die flächendeckende Einführung der 40-Stunden-Woche sowie den Ausbau »leistungsbezogener Komponenten« bei der Bezahlung. Die Verhandlungen betreffen rund 160000 Beschäftigte beim Bund sowie rund 1,15 Millionen bei den Kommunen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2008, Seite 1, Inland

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