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13.10.2007

Fassungslosigkeit bewahren

Am Sonntag bekommt der Historiker Saul Friedländer den Friedenspreis des deutschen Buchhandels

Von Matthias Becker
Saul Friedländer hat den zu Asche verbrannten Menschen Klage und Schrei gestattet, Gedächtnis und Namen geschenkt. Er hat den Ermordeten die ihnen geraubte Würde zurückgegeben, deren Anerkennung die Grundlage des Friedens unter den Menschen ist.« Pathetisch begründet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, warum der israelische Historiker den Friedenspreis verdient, der ihm am Sonntag überreicht wird. Denjenigen, die von den Nazis und deren Verbündeten ermordet ...

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