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Kanzlerin in China auf Trojanersuche
Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu einer einwöchigen Reise nach China und Japan aufgebrochen. »Erste und heikelste Station ist Peking«, vermerkte AP am Sonntag. Merkel werde dort am heutigen Montag mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao und Präsidenten Hu Jintao zusammenkommen. Auf der Tagesordnung stünden nicht nur Klimaschutz und Wirtschaftsbeziehungen, sondern auch der Schutz vor Produktpiraterie, die Mängel bei der Produktsicherheit und die Menschenrechte. Unmittelbar vor Merkels Abreise berichtete Der Spiegel, zahlreiche Computer der Bundesregierung seien mit Spionageprogrammen aus China infiziert. Neben dem Kanzleramt seien das Wirtschaftsministerium, das Forschungsministerium und das Auswärtige Amt betroffen. (AP/jW)
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