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Gefangenenaustausch: Farce für die FARC
Bogotá. In einem Kommuniqué hat sich die kolumbianische Guerillaorganisation »Revolutionäre Streitkräfte« zu Wochenbeginn erneut gegen eine Initiative der Regierung für einen Gefangenenaustausch ausgesprochen. Inhaftierte Mitglieder der Organisation zweifeln zudem an, daß es sich bei den rund 250 Häftlingen um Kombattanten der Gruppe handelt. »Das ist eine weitere Farce von Álvaro Uribe Vélez«, heißt es in dem Schreiben, das von dem Sprecher der Guerilleros in der Haftanstalt von Valledupar unterzeichnet ist. Uribe versuche mit dem Vorstoß, von der Verwicklung seiner Regierung in den Paramilitarismus abzulenken.
(jW)
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