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05.06.2007

Mit dem Küchenmesser

Die Berlinische Galerie präsentiert ihre Hausheilige Hannah Höch: eine ideenreiche, politische Dadaistin

Von Florian Neuner
In ihren letzten Lebensjahren pilgerten alle zu ihr. Hannah Höch lebte zurückgezogen und fast vergessen in einem kleinen Häuschen in Heiligensee, im Nordwesten Berlins – als letzte Künstler-Zeitzeugin jener legendären zwanziger Jahre. Die einzige Frau im Männerclub der Dadaisten wurde und wird von den Historiographen gerne übersehen oder unterschätzt und mußte auch im Alter noch ums materielle Überleben kämpfen. Im Kunstmarkt ist sie nie angekommen.Die Berlinische G...

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