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Telekom-Konflikt verschärft sich

Berlin. Der seit anderthalb Wochen andauernde Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom gewinnt an Schärfe. »Die Telekom setzt die streikenden Beschäftigten zunehmend unter Druck, um den Streik zu unterlaufen«, erklärte Mike Döding, ver.di-Landesfachbereichsleiter Berlin-Brandenburg, am Montag in Berlin. Unter dem Vorwand, daß »Notdienste« zu erledigen seien, würden Beschäftigte zu Hause aufgesucht oder angerufen. Vermehrt seien Streikende auch per Einschreiben und unter Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen zu »Notdiensten« aufgerufen worden, so die Gewerkschaft.

Der Streikbereitschaft tun diese Maßnahmen aber offenbar keinen Abbruch. Auch am Montag traten bundesweit rund 15000 Beschäftigte in den Ausstand. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2007, Seite 1, Inland

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