21.05.2007
Muslime klagen Staatsgewalt an
Indien: Elf Tote bei Sprengstoffanschlag auf die Moschee von Hyderabad. Auseinandersetzungen mit der Polizei
Von Hilmar König, Neu-Delhi
Ein »Unglück« kommt selten allein. Die Gültigkeit dieses auch in Indien bekannten Sprichwortes bekam am Wochenende Hyderabad, die Sieben-Millionen-Hauptstadt des Bundesstaates Andhra Pradesh, zu spüren. Bei der Attacke gleich nach Ende des Freitagsgebets in der größten Moschee im Süden Indiens kamen elf Menschen ums Leben, mehr als 50 wurden verletzt. Angehörige machten am Samstag ihrer Wut Luft. Sie warfen der Polizei vor, das Gelände der im 17. Jahrhundert gebaute...
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