16.05.2007
Mit Amnestie und mehr Soldaten
Thailands Regierung unternimmt neuen Vorstoß zur Konfliktlösung im Süden
Von Thomas Berger
Thailands Übergangspremier Surayud Chulanont geht mit einer neuen Initiative daran, der Gewalt im äußersten Süden des Landes doch noch Einhalt zu gebieten. Wie immer soll das nach dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche geschehen. So soll zum einen die Militärpräsenz in den drei islamisch dominierten Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat im Grenzraum zu Malaysia deutlich verstärkt werden. Bis zu 15000 zusätzliche Soldaten sollten in die Region gebracht werden, wo jetzt...
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