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Mehr Rauschgift vom Hindukusch

Wiesbaden. Trotz der massiven Präsenz der ISAF-Besatzungstruppe und der internationalen Wiederaufbaubemühungen blüht der Opiumanbau in Afghanistan wie nie zuvor. 2006 seien in dem Land auf 165000 Hektar Schlafmohn angebaut und geschätzte 6100 Tonnen Opium produziert worden – für 2007 sei mit einem weiteren Anstieg zu rechnen, berichtete das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag in Wiesbaden. BKA-Präsident Jörg Ziercke räumte ein, daß eine »nachhaltige Schwächung« des Rauschgifthandels nach Westeuropa nicht gelungen sei. Dies zeige sich daran, daß es kaum Lieferengpässe gebe und die Preise stabil seien.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2007, Seite 2, Inland

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