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Holocaust-Leugner soll ins Gefängnis

Mannheim. Wegen Volksverhetzung hat die Staatsanwaltschaft zwei Jahre und sechs Monate Haft für den Holocaust-Leugner Germar Rudolf beantragt. Staatsanwalt Andreas Grossmann sagte am Montag vor dem Landgericht Mannheim, der 42jährige habe seine rechtsextremistischen Thesen vor allem über das Internet verbreitet. Die Verteidigung stellte keinen konkreten Strafantrag. In den Prozeß war überraschend Bewegung gekommen, weil der Diplom-Chemiker seine umstrittene Anwältin gegen einen anderen Rechtsbeistand ausgetauscht hatte. Das Urteil wird am 15. März verkündet.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2007, Seite 2, Inland

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