08.02.2007
Polizeiverbrechen untersucht
Mexikanisches Verfassungsgericht erklärt sich mit knapper Mehrheit für zuständig
Von Gerold Schmidt (npl), Mexiko-Stadt
Zwei Tote, vergewaltigte und sexuell mißbrauchte Frauen, Dutzende brutal zusammengeschlagene Menschen, wahllose Verhaftungen, nicht autorisierte Hausdurchsuchungen mit anschließender Verwüstung und Diebstahl. Das waren einige der von den Polizeitruppen verursachten »Kollateralschäden«, als sie im Mai 2006 militante Proteste von Bewohnern des nahe Mexiko-Stadt gelegenen Dorfes San Salvador Atenco niederschlugen. Entgegen pessimistischen Erwartungen von Menschenrechts...
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