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Pharmakonzern Pfizer baut 10 Jobs ab

Feucht/Karlsruhe. Bei den deutschen Unternehmen des US-Pharmakonzerns Pfizer stehen mindestens 760 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Im Zuge seiner Neuausrichtung will das weltgrößte Pharmaunternehmen etwa 320 Stellen an seinen deutschen Standorten streichen. Zudem soll das Wirkstoff- und Arzneimittelwerk Heumann PCS in Feucht bei Nürnberg verkauft werden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. In Feucht sind derzeit rund 440 Mitarbeiter beschäftigt. Weltweit will sich der Konzern von 10000 Mitarbeitern trennen, um so Kosten in Höhe von zwei Milliarden Dollar (1,55 Milliarden Euro) einzusparen. Hauptursachen seien das Auslaufen von Patenten auf bestimmte Arzneimittel und die Konkurrenz durch Generika. Für 2010 bis 2012 wird ein Rückgang des Umsatzes um rund 40 Prozent erwartet.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2007, Seite 2, Inland

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