Zum Inhalt der Seite
23.12.2006

Wenig bringt auch Geld

Der Boom der Mikrokredite ist die Kehrseite der neoliberalen »Strukturanpassungen« in armen Ländern. Teil 2 und Schluß

Von Sonja Grusch
Ein zentraler Grund für das Engagement internationaler Finanzinstitutionen und -konzerne in armen Ländern ist die weltweite Überakkumulation. Der Kapitalismus befindet sich seit den 1980er Jahren in einer strukturellen Depression – es wird immer schwere Gewinne zu machen. Die internationale Konkurrenz steigt, Profite zu realisieren wird schwerer, es gibt (gemessen an dem, was sich die Menschen leisten können, nicht an ihren Bedürfnissen) weltweit eine massive Überpr...

Artikel-Länge: 5197 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90